Das Coronavirus beeinträchtigt auch die Arbeit vieler Anwälte. Zwar muss die Kanzlei nicht geschlossen werden, aber es werden Gerichtstermine abgesagt oder verschoben, Schulungen fallen aus oder finden nur noch online statt und auch die Anzahl der Anfragen neuer Mandanten variieren je nach Fachbereich sehr.
Informieren Sie auf Ihrer Website und bieten Sie eine Online-Beratung an
Wenn Sie es bis jetzt noch nicht gemacht haben, dann sollten Sie definitiv auf Ihrer Website Informationen bereitstellen, dass Sie neue Mandanten weiterhin aufnehmen können.
Die Kommunikation via E-Mail, Telefon und Videokonferenz sollte erwähnt werden. Gerade die Online-Beratung via Video kann eine gute Alternative für nicht-notwendige Termine vor Ort darstellen. Bieten Sie konkret an, Mandate – wenn möglich – komplett online zu betreuen, so dass kein Erscheinen vor Ort notwendig ist. Potenzielle Mandanten können Risikopatienten sein und möchten es möglichst vermeiden vor Ort zu erscheinen. Bieten Sie diese Möglichkeit der alternative Kommunikation nicht an, so werden diese potenziellen Mandanten sich sicher für einen anderen Anwalt entscheiden.
Zur Videotelefonie eignen sich Tools wie Skype oder auch Zoom (Bitte die aktuelle Diskussion zum Datenschutz verfolgen!).
Erwähnen Sie auch weitere Informationen zu Schutzmaßnahmen des Personals, wie z.B. das Tragen von Mund- und Nasenschutz in Ihrem Unternehmen, falls diese erfolgen.
Platzieren Sie die Informationen sehr präsent auf der Startseite und auf Ihrer Seite mit der Anfahrt, bzw. weiteren Kontaktinformationen.
Aktualisieren Sie Ihre Branchenbucheinträge
Der Erstkontakt zu Ihnen entsteht oft über Branchenbücher wie Stadtbranchenbuchportale, Bewertungsportale wie Yelp oder Fachportale wie Anwalt.de. Auch hier haben einige dieser Anbieter reagiert und bieten die Möglichkeit an, weitere Informationen zum Coronavirus und der Handhabung in Ihrem Unternehmen in Ihren Profilen zu ergänzen.
Haben Sie ein Profil auf Anwalt.de können Sie dort z.B einen Haken setzen und Informationen zur Corona-Beratung anbieten.
Nicht jeder Anwalt hat einen Schwerpunkt, der konkret etwas mit dem Coronavirus zu tun hat. Bieten Sie keine spezielle Beratung zu diesem Thema an, welches mit dem Virus zu tun hat, sollten sie aber trotzdem die Informationen, welche in ihrem Informationstext zum Coronavirus auf der Website stehen, im Profil des Branchenbuchs ergänzen.
Gibt es keinen eigenen Bereich auf anderen Portalen, so ist es auch nicht verkehrt die Informationen zur weiteren Erreichbarkeit in den Info-Text des jeweiligen Portals einzufügen.
Erstellen Sie einen COVID-19 Beitrag in Google My Business
Auch in Ihrem Google My Business (GMB) Unternehmens-Account können und sollten Sie nun spezielle Informationen zu COVID-19 und Ihrem Unternehmen angeben. Google bietet unter anderem eine neue Beitragsoption „Update wegen COVID-19“ an.
Loggen Sie sich in Ihrem GMB-Account ein und klicken Sie links auf Beiträge. Danach auf die Schaltfläche “ Update wg. COVID-19″.
Dort haben Sie die Möglichkeit Informationen den Suchenden bereitzustellen, Angebote einzustellen und Informationen bzgl. COVID-19 zu veröffentlichen.
Bleiben Sie beim Tab Update wg. COVID-19 und geben Sie dort unter Status Ihre Informationen zu Erreichbarkeit und Kommunikation ein.
Wählen Sie als Schaltfläche die Telefonnummer oder „Weitere Informationen“ welche zu Ihrer Website leiten sollten, auf der die Infos zu finden sind.
Den Beitrag finden Sie dann unterhalb Ihres GMB-Eintrags.
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